Grundlagen zur Bestimmung des Optionspreises

 

Den Optionspreis bestimmen unterschiedliche Faktoren. Die wichtigsten Zusammenhänge bei
Der Optionspreisbestimmung werden anhand folgender Aspekte dargestellt:

+    Wert einer Option
+    Innerer Wert einer Option
+    Zeitwert einer Option
+    „Im, Am, Aus-dem-Geld“-Option


Wert einer Option:
Der Optionspreis, dessen Höhe am Markt durch Angebot und Nachfrage zustande kommt, setzt sich zusammen aus dem:
+    Inneren Wert (rechnerische Konstante)
+    Zeitwert         (variabler Wert)

Innerer Wert:
Die Option hat einen Inneren Wert, wenn der Marktpreis des Basisproduktes über dem Basispreis der vereinbarten Option liegt.
Hat die Option keinen Inneren Wert, so ist die Ausübung unrentabel.

Zeitwert einer Option:
Der Zeitwert einer Option ist weitaus schwieriger zu fassen als der Innere Wert.
Der Zeitwert ist die Differenz aus Optionspreis und Innerem Wert.

Bei einer Option ohne Inneren Wert ist der Zeitwert gleich dem Optionspreis. Der Innere Wert bestimmt den Gewinn, der bei der Ausübung sofort realisiert werden kann.
In den Zeitwert hingegen gehen die Erwartungen auf den potentiellen Gewinn ein, der sich bei einer gewünschten Veränderung des Basiswertes während der Laufzeit ergibt.

Der Zeitwert einer Option ist während der Laufzeit in der Regel größer als Null.

Anmerkungen zum Zeitwert:

+    Entspricht der Basiswert dem Basispreis, so ist der Zeitwert am höchsten.
+    Der Zeitwert verringert sich in der Regel mit abnehmender Restlaufzeit.
+     (Ausnahmen durch Änderung der Zinsen, Volatilität usw. möglich).
+    Am Ausübungstag entspricht der Optionspreis dem Inneren Wert.