Defintion von Optionen

 

 

Eine Option ist ein Vertrag zwischen zwei Parteien.

 

Dabei erwirbt der Käufer (Inhaber) das Recht, nicht aber die Verpflichtung, zum Kauf bzw. Verkauf

·         Einer bestimmten Anzahl eines veroptionierbaren Wertes

·         Zu einem im Voraus festgelegten Preis

 

Das Recht kann bis zu einem bestimmten Termin, der sogenannten Fälligkeit der Option, ausgeübt werden.

 

Der Verkäufer (Stillhalter) nimmt die Gegenposition ein. Er hat gegenüber dem Käufer die Verpflichtung

·         Die festgelegte Anzahl des Wertes

·         Innerhalb der Vertragszeit

·         Zurückzunehmen, und zwar dann, wenn der Käufer sein Recht ausübt.

 

Optionen sind handelbare Papiere.

In der Regel werden Optionen an der entsprechenden Börse nicht ausgeübt, sondern im Laufe der Vertragszeit durch ein Gegengeschäft glattgestellt.

 

 

 

Welche Optionsarten gibt es?

Call (Kaufoption)

Der Käufer (Inhaber) eines Calls hat das Recht, nicht aber die Verpflichtung den Basiswert zum festgelegten Preis zu kaufen.

Der Verkäufer (Stillhalter) eines Calls hat die Verpflichtung, den Basiswert zum festgelegten Preis zu verkaufen, falls der Call ausgeübt wird.


Put (Verkaufsoption)

Der Käufer (Inhaber) eines Puts hat das Recht, nicht aber die Verpflichtung den Basiswert zum festgelegten Preis zu verkaufen.

Der Verkäufer (Stillhalter) eines Puts hat die Verpflichtung den Basiswert zum festgelegten Preis zu kaufen, falls der Put ausgeübt wird.

Komponenten des Optionsgeschäfts

Jede Option benötigt zu ihrer Definition drei Begriffe:


Optionspreis:

Der Optionspreis ist der Betrag, den der Käufer dem Verkäufer zur Erlangung des Optionsrechtes zahlen muß.

 
Basispreis:

Der Basispreis ist der Preis, zu dem die Lieferung bzw. Bezahlung bei Ausübung erfolgt.

 
Verfalldatum:

Das Verfalldatum ist der Tag, an dem die Option ausläuft, wenn sie nicht vorzeitig ausgeübt wird.

Am Verfalltag wird die Option wertlos. Der Käufer verliert mit Ablauf dieses Tages sein Recht zur Ausübung.
 
Der Stillhalter ist nicht länger verpflichtet, den zugrundeliegenden Wert zu kaufen oder zu verkaufen.

Die Prämie behält der Stillhalter