Bewertung einer Kapitalgarantie

 

 

Wie funktionieren diese Garantien:

1.    Ein Teil des Anlagekapitals wird in festverzinslichen Wertpapieren oder Zerobonds angelegt.
2.    Kapital plus Zinsen ergibt den Garantiebetrag (ursprüngliche Investition) nach festgelegter Laufzeit.
3.    Garantie gilt nur für festgelegte Laufzeit.
4.    Je kürzer die Laufzeit um so größer der benötigte Einlagebetrag.
5.    Die Garantie verursacht Gebühren.
6.    Die Garantie mindert das Investitionskapital.

7.    Die Garantie gilt der Erhaltung des Anfangskapitals über eine festgelegte Laufzeit. Sie sagt           

       nichts über die Erreichung des Anlageziels des Fonds aus.

Eine Garantie über eine festgelegte Laufzeit soll den Anschein erwecken, dass man bei einer Kapitalanlage über eine definierte Laufzeit nicht verlieren kann und die Strategie somit erfolgreich und absolut sicher ist.
Dieser Eindruck ist falsch.

 

 

 

Garantiefund – die große Augenwischerei

 

Der Begriff „Garantie“ vermittelt dem Anleger den Glauben, dass das investierte Kapital jederzeit zu 100 % verfügbar sei. Dieser Eindruck ist falsch!

Sollte der Fonds nämlich einen größeren Verlust erleiden und eingestellt werden müssen, so muss bis zum Ende der vereinbarten Garantielaufzeit gewartet werden um das ursprünglich investierte Kapital zurückzuerhalten.
Das bedeutet, dass über die Restlaufzeit erst der erlittene Verlust über die Zinsen wieder ausgeglichen werden muss.
Andererseits kann man das Rücklagekapital kündigen und man erhält den aktuellen Wert dieses Investitionsanteils. Mit dieser Kündigung hat man den erlittenen Verlust realisiert.
Jetzt hat man aber die Möglichkeit eine neue attraktive Anlageart zu wählen.

Ein Fond kann mit oder ohne Kapitalschutz nur erfolgreich sein, wenn die Strategie erfolgreich ist. Jede Kapitalgarantie kostet Rendite und verschlechtert das Ergebnis.

Bei der Entscheidung für einen Fond ist es immer dem Anleger vorbehalten, das Chance-Risiko-Verhältnis abzuwägen.