Vertrieb als ein erfolgreiches Geschäftsmodell

 

 

Sie haben den Kunden Anlageprodukte verkauft, an denen sie gut verdienten und die Kunden haben nicht gemerkt, wie gut sie die Banken bezahlten.

 

Dieser Erfolg machte die Manager übermütig. Unter dem Druck, immer höhere Gewinne generieren zu wollen, verloren sie den klaren Blick. Vom erfolgreichen Verkäufer schlechter Produkte mutierten sie zum kritiklosen Käufer schlechter Produkte.

Sie fingen an Papiere von anderen Anbietern mit AAA-Rating und hohen Zinsen zu kaufen, ohne zu wissen, was dahintersteckt.

Da sie handelten wie ihre eigenen Kunden, erreichte sie das gleiche Schicksal wie ihre Kunden. Die Papiere hatten nicht den Wert, den sie vorgaben zu haben. Sie waren mehr oder weniger wertlos.

Die betroffenen Banken investierten in (nicht werthaltige) Papiere, die clevere –mit krimineller Energie ausgestattete- Bankmanager, diesen zum Kauf anboten.

 

Das Unangenehme an der Geschichte ist allerdings, dass nicht die Banken den Schaden tragen (können), sondern die Allgemeinheit.

 

Es war also egal, ob Banken verkauften oder kauften:

Der Schaden bleibt beim Kunden

 

Es bleibt festzustellen, dass die Steuerzahler, der von Rettungsmassnahmen für notleidende Banken betroffenen Länder den Immobilienboom in den USA finanziert haben.

Die Konsequenz:

Kaufen Sie nur Anlageprodukte, die Sie verstehen.

Informieren Sie sich über die Kosten – Die Bank ist ein Verkäufer.

Die Bank ist ein Dienstleister  - Sie sollte nur an Zinsen, Gebühren oder angemessenen (dem Kunden bekannten) Provisionen verdienen.

Eine gute Kapitalanlage sollte intelligent, logisch, mathematisch korrekt und nachvollziehbar sein.

Chance und Risiko müssen in einem guten Verhältnis stehen.

Dann ist sie auch erfolgversprechend

Wer sich kein Risiko leisten kann, hat auch keine Chance auf höhere Renditen.