Optionsschein-Emittent

 

 

Dass einige Banken nicht (oder unbedeutend) als Emittenten am Optionsscheinmarkt präsent sind, sollte allerdings keinen Anleger verwundern.

 

Das liegt nicht daran, dass dieses Geschäft durch die Banken als unrentabel erachtet wird,

sondern daran, dass sie diesen Markt für sich „verschlafen“ haben.

 

Der Kuchen war verteilt, bevor viele Vorstandsetagen begriffen hatten, welch gutes Geschäft dies für die Emittenten werden würde.

Man erkennt dies auch daran, wenn man sieht welch neue Optionsscheinkonstruktionen nach wie vor auf den Markt geworfen werden.

 

Nicht umsonst haben die Optionsscheine eine eigene Börse bekommen.

 

Einige spezialisierte Printmedien leben von der Berichterstattung über Optionsscheine und den darin inserierenden Banken.

 

Der informierte Investor sollte nicht glauben, dass dies aus reiner Kundenfreundlichkeit so geschehen ist.

 

Viele Banken haben noch versucht auf den fahrenden Zug aufzuspringen, konnten allerdings nur noch einen kleineren Marktanteil erringen. Dies drückt sich dann in der mangelnden Liquidität ihrer Optionsscheine aus. Dieser Umstand ist für die Erwerber dieser Papiere dann (während der Laufzeit) meist recht unerfreulich.

 

Jeder informierte Anleger kennt die marktbeherrschenden Anbieter wie:

·         Citibank

·         Societe´ General

·         HSBC

·         BNP Paribas

(Diese Aufzählung erhebt nicht den Anspruch der Vollzähligkeit bzw. Größe der Anbieter)

 

Der geneigte Leser wird sich nun fragen, warum hier einerseits über anerkannte, börsennotierte Optionsscheine und andererseits über alternative Investitionsformen referiert wird.

Sollte ein möglicher Investor in der Folge die Methodik von Optionsscheinen erkannt haben, wird er konsequenterweise mehr über ein alternatives Investment wissen wollen.